Gesetzestexte für Heilpraktiker
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Leitlinien zur Ausbildung und Prüfung
Die grundlegenden Regelungen zur Überprüfung und zur Ausübung des Berufes findest du in den folgenden zwei Gesetzestexten:

Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz)

Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärter*innen
Allgemein
Grundlage für die Ausbildungsinhalte
Die Leitlinien zur Heilpraktikerüberprüfung bilden die Grundlage für die inhaltliche Gestaltung der Ausbildung.
Die prüfungsrelevanten Themen lassen sich grob in sechs Blöcke bzw. Themenfelder gliedern.
Ein erster Blick auf die Leitlinien zeigt bereits, wie umfassend und anspruchsvoll die Ausbildung zur Heilpraktikerin bzw. zum Heilpraktiker ist.
Umso wichtiger ist es, einen Ausbildungspartner an seiner Seite zu haben, der:
das Prüfungsniveau genau kennt,
die Inhalte gezielt darauf abstimmt,
und komplexe medizinische Zusammenhänge strukturiert und verständlich vermittelt.
Mit über 40 Jahren Erfahrung in der Heilpraktikerausbildung haben wir eine speziell auf die Überprüfung für Heilpraktiker abgestimmte Ausbildung entwickelt. Diese wird regelmäßig überarbeitet und an die aktuellen Anforderungen angepasst.
Unser Qualitätsversprechen:
Wir setzen bewusst auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen Mediziner*innen und hochqualifizierten Dozent*innen, um dir eine fundierte und praxisnahe Ausbildung zu einem fairen Preis zu bieten.
Offiziell
Themeneinteilung und Übersicht:
Zusammenfassung der Leitlinien
Damit du einen klaren Überblick über die verschiedenen Lernfelder erhältst, haben wir die Inhalte der Leitlinien in sechs thematische Blöcke unterteilt.
Ein zentraler Bestandteil der Heilpraktikerausbildung ist die Rechts- und Berufskunde, wie auch die Themenanalysen der letzten Prüfungen deutlich zeigen. Unsere Ausbildung deckt diesen Bereich umfassend ab und bereitet dich gezielt auf die Anforderungen der Überprüfung vor.
Angehende Heilpraktiker*innen müssen die Strukturen des deutschen Gesundheitssystems kennen und ihre berufliche Rolle darin richtig einordnen können. Ebenso wichtig ist das fundierte Verständnis der rechtlichen Grundlagen, insbesondere:
Heilpraktikergesetz (HeilprG)
Patientenrechtegesetz
Heilmittelwerbegesetz (HWG)
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)
Darüber hinaus vermitteln wir dir Kenntnisse über rechtliche Grenzen der Berufsausübung (z.B. durch Arztvorbehalte, das Infektionsschutzgesetz, das Arzneimittel- und Medizinprodukterecht).
Die Themen Hygiene, Qualitätsmanagement und Dokumentation sind ein fester Bestandteil der Heilpraktikerüberprüfung – und werden in unserer Ausbildung gezielt und praxisnah vermittelt.
In einem speziell entwickelten Videokurs zur Hygiene lernst du alle prüfungsrelevanten Grundlagen kennen, um diesen wichtigen Bereich sicher zu beherrschen. Dabei geht es unter anderem um:
Die Grundregeln der Hygiene, insbesondere Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen
Die Bedeutung und Anwendung von Qualitätsmanagement in der Praxis
Unsere Ausbildung macht dich nicht nur fit für die Prüfung, sondern auch für eine verantwortungsvolle Berufsausübung mit hoher Qualitätsorientierung.
Medizinische Kommunikation ist ein zentraler Bestandteil der Heilpraktikerausbildung – sowohl für die Prüfung als auch für die spätere Praxistätigkeit. In unserer Ausbildung lernst du die wichtigsten medizinischen Fachbegriffe systematisch kennen. Zu jedem Thema nennen wir sowohl die deutschen Bezeichnungen als auch die medizinischen Fachtermini, sodass du Begriffe sicher verstehst und korrekt anwenden kannst.
Im Videokurs „Anamnese und körperliche Untersuchung“ erhältst du einen praxisnahen Leitfaden für eine professionelle und strukturierte Kommunikation im Rahmen der Patientenerhebung und Untersuchung.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf das Thema Notfälle: In einem eigenen Lehrfilm vermitteln wir dir das nötige Wissen, um Notfallsituationen zu erkennen und angemessen zu handeln – ein entscheidender Kompetenzbereich für Prüfung und Praxis.
Du lernst:
Medizinische Fachsprache verstehen und sicher anwenden
Zielgerichtete Kommunikation mit Patient*innen aller Altersgruppen
Erkennen und Erstversorgung von Notfällen und lebensbedrohlichen Zuständen
Unsere Ausbildung beginnt mit einem allgemeinen Einführungsteil, in dem wir gemeinsam die Grundlagen der Pathologie, den Aufbau von Zellen und Geweben sowie die Funktion der wichtigsten Organsysteme erarbeiten. So legst du eine stabile Basis für das weitere medizinische Verständnis.
Anschließend vertiefen wir die Inhalte systematisch anhand der einzelnen Organsysteme – immer mit Blick auf das prüfungsrelevante Wissen und die spätere Praxis.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Pharmakologie: In einem speziell entwickelten Videokurs vermitteln wir dir die wichtigsten Grundlagen, häufig eingesetzte Medikamente, deren Anwendungsgebiete, Wirkmechanismen und mögliche Wechselwirkungen – kompakt, verständlich und prüfungsorientiert.
Du lernst:
Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
Allgemeine Krankheitslehre und Schmerzformen
Grundlagen der Pharmakologie und wichtige Medikamentengruppen
Die medizinischen Krankheitsbilder werden in unserer Ausbildung systematisch nach Organsystemen unterrichtet. Dieser strukturierte Aufbau schafft Klarheit und Sicherheit beim Lernen:
Anatomie und Physiologie – Zuerst lernst du Aufbau und Funktion des jeweiligen Organsystems kennen.
Pathologie und Krankheitslehre – Im zweiten Schritt befassen wir uns mit typischen Erkrankungen, Symptomen und pathologischen Prozessen.
Auch die Onkologie ist in diese Struktur eingebettet und wird jeweils passend zum betroffenen Organsystem behandelt – z. B. Lungenkarzinom im Rahmen der Atemwegserkrankungen oder Brustkrebs im gynäkologischen Kontext.
Du erlangst ein umfassendes Verständnis für die Erkennung, Einordnung und Abgrenzung folgender Krankheitsgruppen:
Herz-, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen
Stoffwechselstörungen, Erkrankungen des Verdauungstrakts und des Hormonsystems
Infektionskrankheiten, immunologische und rheumatische Erkrankungen
Onkologische, hämatologische, gynäkologische und pädiatrische Krankheitsbilder
Erkrankungen des Nervensystems, der Psyche, der Haut sowie HNO- und Urologie
Erkrankungen des Bewegungsapparates, altersbedingte (geriatrische) und augenheilkundliche (ophthalmologische) Störungen
Diese breite und systematisch aufgebaute Wissensbasis bereitet dich optimal auf die Prüfung und auf den verantwortungsvollen Praxisalltag vor.
Auch für diesen letzten, besonders praxisnahen Block haben wir eine eigene Ausbildungseinheit entwickelt, die gezielt auf die Anforderungen der Heilpraktikerüberprüfung abgestimmt ist.
Mit unseren Lehrfilmen zu Anamnese, körperlicher Untersuchung und Labordiagnostik vermitteln wir dir die theoretischen Grundlagen und das notwendige Verständnis, um sicher und prüfungsrelevant diagnostisch arbeiten zu können.
Du lernst:
Anamneseerhebung, einschließlich psychopathologischer Befundung
Untersuchungstechniken und Auswertung von Befunden (z. B. Laborwerte, Arztberichte)
Diagnosestellung unter Berücksichtigung von Kontraindikationen und den rechtlichen Grenzen der Heilkunde
Aktuelle Impfempfehlung nach der STIKO-Empfehlung
Das Infektionsschutzgesetz
Ein absolutes Muss sind auch die für Heilpraktiker*innen relevanten Regelungen im Bereich der Infektionskrankheiten.
Hierzu zählen die folgenden Paragraphen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG):
§ 7 IfSG
Meldepflichtige Nachweise von Krankheitserregern
§ 34 IfSG
Gesundheitliche Anforderungen, Mitwirkungspflichten, Aufgaben des Gesundheitsamtes


