Die Lösung zur Blickdiagnose

Primäreffloreszenz: Der Hautbefund zeigt über der Haut liegende, bis erbsgroße Knötchen, sog. Papeln (Papulae).

Es handelt sich um gewöhnliche Warzen, sogenannte Stachelwarzen oder Verrucae vulgares (an den Fußsohlen: Dornwarzen oder Mosaikwarzen).


Auszug aus dem Lehrbuch für Heilpraktiker von Kreativität & Wissen

"Hast Du Hildebrand gelesen, wird auch Dein Patient genesen!" - Die Lehrbücher für Heilpraktiker - Fordern Sie das Kreativität & Wissen - Verlagsprogramm an: Kreativität & Wissen-Verlag (www.kreawiverlag.de)

Verrucca vulgaris

Verruca, lat.= Warze,  auch: gewöhnliche Warzen, sog. Stachelwarze

Die Warze (Verruca) ist eine meist viral ausgelöste, benigne Hyperplasie der Epidermis.

Def.:
Durch Virusinfektion hervorgerufene Hyperkeratosen. V.a. an den Händen vorkommende bis erbsengroße, halbkugelige, harte Knötchen mit rauer Oberfläche; an den Fußsohlen als Dornwarzen oder Mosaikwarzen (Verrucae plantares); auf zarter Haut (Gesicht, Hals) fadenförmig (Verrucae filiformes).

Erreger:
Papillomavirus

Inkubationszeit:
6 Wochen bis 20 Monate

Kl.:

  • überwiegend an Streckseiten der Hände, auftretende Knötchen,
  • anfangs hautfarben mit grau-gelber, zerklüfteter Oberfläche, später durch Schmutzeinlagerungen evtl. schwärzlich verfärbt,
  • stecknadelkopf- bis erbsengroß


Th.:
häufig spontane Rückbildung, evtl. Suggestionsbehandlung (Röntgenblindbestrahlung, Ekelerregung durch rote Schnecken u.Ä.); operative Entfernung (scharfer Löffel), Elektrokoagulation, Kryotherapie (= Kältetherapie) mit flüssigem Stickstoff, chemische Mazeration und Zerstörung (Salizylsäure, Milch, Essigsäure)

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