Schweinegrippe-Impfung

Die Impfung gegen das Schweinegrippe-Virus scheint nicht mehr schwerwiegende Nebenwirkungen auszulösen als vergleichbare Impfungen. Das schlussfolgert das Paul-Erlich-Institut nach Untersuchung der einzelnen Fälle, in denen Verdacht bestand. 
Das Institut zählte bisher 1699 gemeldete unerwünschte Reaktionen von insgesamt 451 Menschen. Davon wurden 149 Fälle als schwerwiegend eingestuft.
Wenn man annimmt, dass inzwischen ca. 2 Millionen Impfungen durchgeführt wurden, gibt es relativ wenige schwerwiegende Nebenwirkungen. Häufiger treten kleinere Beschwerden wie Kopf- und/oder Gliederschmerzen, Fieber und Schüttelfrost auf. Auch Übelkeit, Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Erbrechen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit sind beobachtet worden.
Insgesamt wurden also etwas mehr Allgemeinreaktionen beobachtet, als bei Standardimpfungen ohne Verstärker. Die schweren Nebenwirkungen traten jedoch nicht öfter auf, als bei Impfungen ohne Impfverstärker.

Quelle: aerztezeitung.de

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