Cannabis bei PTBS
An Experimenten mit Ratten konnten Forscher aus Israel herausfinden, dass der Konsum von Cannabis innerhalb eines gewissen Zeitfensters nach einem traumatischen Erlebnis die Ausbildung einer posttraumatischen Belastungsstörung verhindern kann. Die Ratten, denen 2 bzw. 24 Stunden nach einem starken Stresserlebnis synthetisches Cannabis injiziert wurde, bekamen keine PTBS-Symptome, während die Ratten, welchen erst nach 48 Stunden bzw. welchen gar kein Cannabis verabreicht wurde, Symptome einer Belastungsstörung zeigten. Die Forscher konnten außerdem zeigen, dass das Cannabis direkt an dem Mandelkern im Hirn wirkt. Dabei handelt es sich um eine Hirngegend, die unter anderem für Angstreaktionen zuständig ist. Bei all den guten Nachrichten sollte man allerdings im Hinterkopf behalten, dass Cannabis verdächtigt wird, die Entstehung von Psychosen zu begünstigen.
Quelle: netdoktor.de

