Brustkrebs
Eine US-amerikanische Untersuchung der Universität Maryland kommt zu dem Ergebnis, dass bei früh entdecktem Brustkrebs eine brusterhaltende Therapie die gleichen Überlebenschancen bietet wie eine Brustablation. In der Studie wurden Daten von knapp 15000 Brustkrebspatientinnen ausgewertet. Viele Frauen, bei denen ein Mammakarzinom in einem frühen Stadium diagnostiziert wird, entscheiden sich für eine radikale Brustamputation, weil sie diese Methode als sicherer einschätzen. Die Studie belegt nun, dass dieser Gedankengang unbegründet ist und Frauen in frühen Stadien besser brusterhaltend operiert werden sollten, wenn es keine weiteren Gründe für eine Amputation gibt. Dringt der Krebs jedoch in die Brustwand oder in die Haut ein oder ist er über die gesamte Brust verteilt, führt an einer kompletten Mastektomie oft kein Weg vorbei.
Quelle: netdoktor.de

