Einige Infos zur Vogelgrippe…

28.10.2005 - Die Vorsorge wird ab Sonntag verstärkt

Ab Sonntag gelten in Deutschland verschärfte Bestimmungen für die Nutzung und Haltung von Geflügel und Vögeln. Dies beinhaltet den Verbot von Geflügelausstellungen und Geflügelmärkten. Sondergenehmigungen können beantragt werden

27.10.2005 - Warnung vor Grippemittel aus dem Internet

Der bayerische Apothekerverband warnt davor, Grippemedikamente aus Internetversteigerungen zu erwerben. Das einzig wirksame Medikament gegen eine normale Grippe "Tamiflu" werde mit Sicherheit überteuert angeboten. Auch komplette Fälschungen seien nicht ausgeschlossen.

26.10.2005 - Vogelgrippe-Infizierte auf La Réunion

Auf der französischen Insel La Réunion wurde bei drei Männern der gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 festgestellt worden. Die Männer kamen aus Thailand zurück, wo sie einen Vogelpark besuchten.

Zudem wurde die Einfuhr von Geflügel aus Kroatien innerhalb der EU verschärft. Die EU rät außerdem vom Verzehr roher Eier ab, dies sei jedoch eine reine Vorsichtsmaßnahmen, womit die EU Äußerungen zurückwies, der Vogelgrippe-Virus könne in die Nahrungskette gelangt sein.

25.10.2005 - Vierter Todesfall in Indonesien

In Indonesien ist der insgesamt vierte Todesfall durch den Vogelgrippe-Virus zu vermelden. Es handelt sich hierbei um einen 23-jährigen Mann aus West-Java, welcher Ende September in einem Krankenhaus verstorben sei.

In Rheinland-Pfalz sind 22 tote Gänse gefunden worden. Nach einer kurzen Unsicherheit fand man aber heraus, dass die Gänse nicht an der Vogelgrippe, sondern an Rattengift gestorben waren.

Erste Erfolge auf der Suche nach einem Medikament gegen die Vogelgrippe können deutsche Forscher vorweisen. Es handelt sich hierbei um einen pflanzlichen Wirkstoff.

22.10.2005 - Neue Fälle in Russland

31 weiter Vögel sind in der russischen Region Tscheljabinsk an der Seuche verstorben.

In Großbritannien wurde bei einem Papagei ebenfalls der H5N1-Virus festgestellt. Außerdem melden auch Schweden und Kroatien erste Fälle.

21.10.2005 - Notfall-Pläne für den Ernstfall

Die EU will die Maßnahmen Ihrer Mitgliedstaaten noch stärker koordinieren. Der Schutz vor einem Ausbruch der Tierseuche in den Ställen sowie die Versorgung der Bevölkerung mit Grippe-Medikamenten und Impfstoff sollen dazu gehören.

Außerdem hat die EU die Einfuhr von Federn aus Russland fast völlig verboten, auch Vogelschauen und Vogelmärkte wurden innerhalb der EU untersagt.

20.10.2005 - Stallpflicht in Deutschland ab Samstag

Für Nutzgeflügel besteht ab Samstag in ganz Deutschland Stallpflicht. Der Auslöser war das Auftreten des Vogelgrippe-Virus 200 km südöstlich von Moskau, das Virus ist also aus dem Ural in Europa angekommen. Auch in Mazedonien sei ein Verdachtsfall aufgetreten.

18.10.2005 - Offenbar ist Vogelgrippe auch in Griechenland angekommen

Offenbar ist das Vogelgrippe-Virus nun nach Rumänien und der Türkei auch in Griechenland aufgetaucht. Ob es sich hierbei um das gefährliche Virus des Typs H5N1 handelt, ist noch ungewiss.

Eine gemeinsame Pressemitteilung zum Thema Grippeschutzimpfung gab derweil das "Robert-Koch-Institut" zusammen mit dem "Paul-Ehrlich-Institut" heraus. Sie finden dies unter folgendem Link: http://www.pei.de/pm/2005/6_2005.htm

Derweil schätzen Experten, das die Welt noch mindestens sechs Monate brauche, um sich auf eine durch Vogelgrippe ausgelöste Pandemie, vorzubereiten. Dabei warnt man davor, bei den Vorbereitungen die armen Länder nicht zu vergessen.

Bayern hat mittlerweile als erstes Bundesland ein flächendeckendes Verbot der Freilandhaltung von Haus- und Zuchtgeflügel angekündigt. Ab Mittwoch kommt dieses Verbot zum Tragen.

14. + 15.10.2005 - Auch in Rumänien der gefährliche Virus

Ein Labor in London hat nun auch in Rumänien den gefährlichen Virustyp H5N1 festgestellt.

Nach diesen Ergebnissen fürchten nun Ärzte in Deutschland, dass es zu einem Massenansturm auf Grippeimpfungen gibt. Die Bundesregierung warnt hingegen vor einer Panikmache.

13.10.2005 - Entwarnung in Rumänien

Die EU-Kommission hat für die Verdachtsfälle auf Vogelgrippe für die Länder Türkei und Rumänien vorerst eine Teilentwarnung gegeben.

Nach Testanalysen in Rumänien konnte die Verdachtsfälle nicht bestätigt werden, die Testergebnisse aus der Türkei werden bis Freitag erwartet.

Laut einem Mitarbeiter des Tierseuchen-Krisenstabs werden in Deutschland keine drastischen Maßnahmen zur Vorbeugung gegen eine mögliche Vogelgrippe-Pandemie getroffen. Für einen Ausbruch in Europa gebe es zur Zeit keine Anzeichen. Die Kontrollen an Flughäfen und Autobahnen werden dennoch verstärkt.

Bei dem in der Türkei entdeckten Vogelgrippe-Virus hat sich gegen Mittag ergeben, dass es sich um den gefährlichen Typ H5N1 handelt. Die EU handelte daraufhin und verhängte ein sofortiges Importverbot für Geflügel aus der Türkei.

12.10.2005 - Krisenstab wird einberufen

Die Bundesregierung hat einen Krisenstab einberufen. Das Auftreten des Vogelgrippe-Virus in Teilen Rumäniens und der Türkei machte diese Entscheidung notwendig.
Die Verantwortlichen werden an diesem Mittwoch in Bonn beraten, welche Schritte weiter eingeleitet werden sollen.

Zudem sei die Einfuhr von lebendem Geflügel und unbehandelter Federn aus der Türkei verboten worden. An diese Regelung müssen sich alle EU-Staaten ab sofort halten und dies auch umsetzen.

Große Probleme bereiten weiterhin die Einfuhr illegaler Tiere. Auch hier müsse man nun verstärkt kontrollieren und demnach handeln.

In Rumänien haben derweil Dorfeinwohner gegen die Tötung ihrer Vögel protestiert, worauf die rumänische Regierung das Töten einstellte. Die Regierung hatte schon 30.000 Tiere durch Gas getötet, über das Schicksal der weiteren 15.000 soll heute noch entschieden werden.

Auch in der Türkei wurden nach dem Alarm mehrere Tausend Puten durch Gas getötet.

In Indonesien starb unterdessen ein Mensch, der sich wahrscheinlich mit dem Vogelgrippe-Virus angesteckt hat. Bisher sind in Indonesien 3 Menschen an dem Virus des Typs H5N1 verstorben.

11.10.2005 - Bayern verzichtet vorerst auf einen Stallzwang

Das Land halte nichts von "hektischem Alarmismus". Vertreter des Umweltministeriums warnen vor Alleingängen einzelner Bundesländer. Man bräuchte ein europaweit koordiniertes Vorgehen.

Bayern machte daraufhin klar, falls es sich bei dem in Rumänien und in der Türkei aufgetretenen Erreger um das gefährliche Vogelgrippe-Virus des Typs H5N1 handeln sollte, werde man innerhalb von Minuten dafür sorgen, dass Geflügel zwangsweise in Ställen untergebracht wird.

10.10.2005 - Die EU verbietet Einfuhr von Geflügel aus der Türkei

Nach den ungeklärten Todesfällen von Truthähnen in der Türkei, kündigt die Kommission der EU nun einen Einfuhrverbot an. Die Bundesregierung begrüßt diesen Beschluss.

Für das Nachbarland der Türkei, Rumänien, seien solche Verbote nicht angebracht, weil dort die durchgeführten Tests keine Antikörper auf die Vogelgrippe zeigen.

09.10.2005 - Erste Fälle auch in der Türkei

Im Westen der Türkei vermutet man, dass etwa 2000 Truthähne an der Geflügelpest verendet sein. Mögliche Ansteckquelle seien Zugvögel aus Russland gewesen. Ungarn hat daraufhin ein Importstopp für Geflügel aus der Türkei angeordnet.

Zusammen mit Rumänien sollen die beiden Länder nun der EU und dem Internationalen Tierseuchenamt alle Informationen zur Verfügung stellen.

Es muss die Frage geklärt werden, ob es sich bei dem Erreger um das gefährlich Virus des Typs H5N1 handelt.

Die Bundesregierung sehe keine unmittelbare Gefahr für Deutschland.

08.10.2005 - Rumänien stellt das Donaudelta unter Quarantäne

In Rumänien sind drei Vogelgrippe-Fälle (Hausenten) aufgetreten, weswegen die Bundesregierung eine Eilverordnung erwägt, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Diese Eilverordnung sehe vor, dass Freiluftgefieder in die Ställe gebracht werden sollte.

07.10.2005 - Rumänien stellt das Donaudelta unter Quarantäne

Offenbar sind im Donaudelta erste Fälle von Vogelgrippe aufgetreten. Es handelt sich hierbei um drei Vögel, welche positiv auf das Virus getestet wurden, das sich rasend in Asien ausbreitet.

Es wird nun weiter untersucht, ob es sich bei dem Virus um den Stamm H5N1 handelt. Dieser ist auch für den Menschen gefährlich

06.10.2005 - Rumänien stellt das Donaudelta unter Quarantäne

Das von US-Forschern rekonstruierte Virus hat seine Gefährlichkeit alleine durch Mutation erhalten. Nun rätselt man darüber nach, ob das in Asien aufgetretene Vogelgrippevirus noch gefährlicher sei als angenommen.

Nun ist auch klar, dass der Erreger der Spanischen Grippe zunächst nur für Geflügel gefährlich war, immer weiter mutierte, bis er letztendlich auch für Menschen gefährlich war.

05.10.2005 - Altes Killer-Virus wird wiederbelebt

In einem amerikanischen Forschungslabor haben Forscher den extrem gefährlichen Erreger der Spanischen Grippe rekonstruiert. Dies soll dabei helfen, eine drohende Vogelgrippe-Pandemie zu verhindern. Die Spanische Grippe tötete im Jahre 1918 20 - 50 Millionen Menschen, mehr als jede Krankheit zuvor.

Die UNO hat nun davor gewarnt, dass eine Vogelgrippe-Pandemie die Spanische Grippe noch um ein Vielfaches übertreffen könnte.

Kritiker warnen hingegen, dass ein versehentlicher Ausbruch des rekonstruierten Virus verheerende Folgen haben könnte.

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