Prostatakrebs
US-amerikanische Forscher hegen den Verdacht, dass Prostatakarzinome durch Viren begünstigt werden können. Sie konnten in knapp 30 Prozent der 200 Gewebeproben von Prostatakrebspatienten ein Virus mit dem Namen XMRV nachweisen. Dagegen konnte das Virus in gesunden Proben in nur 6 Prozent der Fälle gefunden werden. Außerdem verhielt sich der Krebs in mit Viren infizierten Prostatas wesentlich aggressiver.
Dies könnte einen neuen Ansatz für die Therapie bedeuten. Ähnlich wie bei HPV, einem Virus, das Gebärmutterhalskrebs auslösen kann, könnte eventuell auch gegen dieses Virus ein Impfstoff entwickelt werden.
Quelle: wissenschaft.de

