Ein Tagebuch hilft beim Kampf gegen Kopfschmerz...
Es gibt unzählige Formen von Kopfschmerzen (z.B. Spannungskopfschmerz, Migräne,..), die jeweils unterschiedliche Therapieformen erforderlich machen.
Durch das Führen eines Kopfschmerztagebuches können sowohl der Arzt auch als der Patient mehr über die Ursachen der Schmerzen erfahren, es hilft bei der Diagnose des jeweiligen Kopfschmerztyps, macht teilweise aufwändige Spezialuntersuchungen überflüssig und ermöglicht eine besser abgestimmte Behandlung und Verfolgung der Therapieerfolge..
Ein Kopfschmerztagebuch enthält genaue Angaben zum Schmerzcharakter, zum zeitlichen Verlauf der Beschwerden, zu den Begleitumständen usw.. Folgende Punkte werden, meist 6-8 Wochen lang, protokolliert:
vom Schmerz betroffene Kopfregion
Art der Schmerzen (pochend, pulsierend, stechend)
Stärke des Schmerzes
Häufigkeit des Auftretens
Dauer eines Kopfschmerzanfalls
Begleiterscheinungen (z.B. Übelkeit, Licht- oder Lärmempfindlichkeit)
Auslöser der Schmerzen
den Schmerz verstärkende oder verringernde Faktoren
Wirkung von körperlicher Aktivität auf den Schmerz
In welcher Form und wie lange ein Kopfschmerztagebuch geführt wird, sollte zwischen behandelndem Arzt und dem Kopfschmerzpatient abgestimmt werden. Auch für Kinder und Jugendliche ist das Führen eines Kopfschmerztagebuches hilfreich.
Sie können das Kopfschmerztagebuch des Forum Schmerz gegen Einsendung einer Schutzgebühr von 0,55 Euro in Briefmarken mit einem adressierten und mit 1,44 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlag angefordern bei:
Deutsches Grünes Kreuz, Stichwort: Kopfschmerztagebuch, Postfach 1207, 35002 Marburg.

