Berührungen sind lebenswichtig - und machen Männer erfolgreich...
Jeder Mensch hat ein angeborenes Bedürfnis nach Berührungen. Durch die körperliche Nähe entsteht ein Gefühl von Zusammengehörigkeit, Verbundenheit und Geborgenheit, sie kann trösten und ermutigen. Die Haut ist sehr eng mit der Psyche verbunden, respektvolle und zärtliche Berührungen können sich positiv auf das Selbstvertrauen und das allgemeine Lebensgefühl auswirken. Therapeutisch werden Berührungen bei Massagen eingesetzt: Verspannungen und Blockaden werden gelöst, Durchblutung und Leistungsfähigkeit gesteigert, Selbstheilungskräfte des Körpers werden gefördert, das Immunsystem gestärkt und Schmerzen gelindert.
Gerade bei Babys und Kleinkindern spielen der Tastsinn und körperliche Kontakte eine essentielle Rolle, wobei es bei der Erziehung von Mädchen und Jungs immer noch Unterschiede gibt und Jungs oftmals weniger Zärtlichkeiten erfahren als Mädchen.
Britische Forscher haben nun festgestellt, dass Männer, die als Babys und Kleinkinder eher weniger körperliche Zuwendung erfahren haben und zu harten Jungs erzogen werden, eher zu Aggressivität neigen und wenig Selbstbewusstsein besitzen. Dagegen scheint sich viel Zärtlichkeit im Kindesalter positiv auf die Entwicklung des Gehirns und der sozialen Fähigkeiten auszuwirken, so dass Männer, die als Kind viel körperliche Nähe erfahren haben, im Erwachsenenalter erfolgreicher und selbstbewusster sind und eine größere Sozialkompetenz besitzen als die "harten Jungs".

