Sehstörungen bei 30% aller Kindergartenkinder ...

Augenärzte der Universitätsklinik Münster fordern, dass Kindergartenkinder regelmäßig augenärztlich untersucht werden.

Bei Reihenuntersuchungen in Münster und Gütersloh stellten die Mediziner bei 30 Prozent der insgesamt 600 untersuchten drei- bis vierjährigen Kinder Sehstörungen fest. Die Auffälligkeiten reichen von Schielen bis zu einer unzureichenden Entwicklung der Sehfähigkeit.

Nach Meinung von Professor Holger Busse, Leiter der Universitäts-Augenklinik in Münster, seien Kinderärzte oft nicht ausreichend ausgebildet, um die Fehlsichtigkeiten bei Kleinkindern zu diagnostizieren.

Eine sinnvollere Möglichkeit sei, Augenärzte in Kindergärten zu schicken, da viele Eltern die Vorsorgeuntersuchungen bei den Kinderärzten gar nicht mehr wahrnehmen.

September 2002

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