Parkinson durch eisenhaltige Nahrung?...
Eisenhaltige Nahrungsmittel spielen möglicherweise eine Rolle bei der Entstehung der Parkinson`schen Krankheit. Studien ergaben, dass bei Menschen mit hohen Eisenwerten das Nervenleiden wesentlich häufiger auftritt wie bei Personen mit niedrigen Werten. Viel Eisen enthalten unter anderem Gemüse, Nüsse und Vollwertprodukte, aber auch rotes Fleisch und Geflügel. Wenn sowohl Eisen- als auch Manganwerte besonders hoch waren, stieg das Erkrankungsrisiko insgesamt auf das Doppelte an. Sehr ungünstig wirkte sich den Wissenschaftlern zufolge die Einnahme von Multivitamin- und Eisentabletten aus.
Bekannt ist, dass Eisen und Mangan für so genannten oxidativen Stress sorgen, bei dem Zellen toxische Substanzen, die freien Radikale, erzeugen. Dieser oxidative Stress könnte für eine Degeneration von Gehirnzellen, die Dopamin ausschütten, sorgen.
Jedoch sollten keine voreiligen Rückschlüsse auf die Ernährung gezogen werden. Genetische Faktoren und Umwelteinflüsse seien derzeitigen Erkenntnissen zufolge ebenfalls an der Entstehung von Parkinson beteiligt.

