Dengue-Fieber als Urlaubssouvenir...
Das durch durch den Stich der Stechmücke Aedes aegypti übertragene Dengue-Fieber kommt in über 100 subtropischen und troptischen Ländern vor - darunter auch in beliebten Urlaubszielen wie Südostasien, dem westlichen Pazifik sowie Mittel- und Südamerika.
Immer mehr Touristen bringen die Krankheit als ungewolltes Urlaubssouvenir mit, im Jahr 2002 wurden in Deutschland über 230 Infektionen registriert, die meisten nach Urlaubsreisen in Südostasien.
In den meisten Fällen verläuft das Fieber relativ harmlos. Nach zwei- bis zehntägiger Inkubationszeit kommt es zu einem leichten grippalen Infekt. Zehn Prozent der Betroffenen leiden an hohem Fieber mit starken Kopf- und Gliederschmerzen. Doch kann die Krankheit für einige Menschen auch tödlich enden - nämlich dann, wenn sich aus dem Dengue- Fieber ein so genanntes hämorrhagisches Fieber entwickelt und zum Dengue-Schock-Syndrom führt. Die WHO geht von jährlich 22.000 Todesfällen weltweit aus. Das hämorrhagische Fieber tritt vor allem bei Kindern unter 15 Jahren und nach Zweitinfektionen mit einem anderen Erregertyp auf.
Reiserückkehrer, die unter kurzen Fieberanfällen leiden, sollten unbedingt auch auf das Dengue-Virus untersucht werden

