Pro Rauchstopp
Auch wenn man schon viele Jahre Raucher war, sinkt das Krebsrisiko bei einem vollständigen Rauchstopp zum Teil deutlich. Es hilft jedoch weniger, wenn man die Anzahl der gerauchten Zigaretten lediglich reduziert, man sollte schon komplett aufhören. Um das bekannte nochmal zusammenzufassen: je mehr man raucht, je tiefer man den Rauch einatmet, je früher man mit dem Rauchen begonnen hat, je länger man raucht und je stärker (bzw. schädlicher) der Tabak ist, desto höher ist das Risiko an Krebs zu erkranken. Im Zigarettentabak sind mittlerweile 90 Stoffe nachgewiesen worden, die kanzerogen, also krebsauslösend, wirken. Sie beschädigen in erster Linie die Gene, also die DNA des Rauchers. Gleichzeitig sind im Zigarettentabak auch Stoffe enthalten, die die normalerweise vorhandene DNA-Reparatur behindern kann. So sammeln sich über die Zeit viele Mutationen im Genom der betroffenen Zellen an. Irgendwann entarten diese Zellen dann, verändern bzw. verlieren ihre Funktion und hören nicht mehr auf, selbstständig zu wachsen. Dies bezeichnet man dann als Krebs. Das Rauchen ist mitverantwortlich für viele Krebsarten im Mund-Nasen-Rachenraum, für Kehlkopfkrebs, für Lebertumoren, für Pankreaskarzinome, für Nierentumoren, Harnblasenkrebs und auch für Brust- und Uterustumoren. Das Rauchen ist auch mitverantwortlich dafür, dass in Europa Männer kürzer leben als Frauen. Wie man sieht, gibt es genügend Gründe, mit dem Rauchen endgültig aufzuhören. Hier wurden nur einige wenige genannt.
Quelle: aerztezeitung.de

