Alkoholmissbrauch

Eine US-amerikanische Studie weist bei Affen nach, dass häufigeres Komasaufen, dem Hippocampus schadet. Der Hippocampus ist ein Teil des Gehirns, der unter anderem wichtig für Lernvorgänge oder das Gedächtnis ist. Insgesamt wurde vier Affen über einen Zeitraum von elf Monaten täglich für eine Stunde ein wohlschmeckendes alkoholisches Getränk zugänglich gemacht. Durchschnittlich betranken sich die Affen bis zu einem Spiegel, der bei Menschen etwa einem Spiegel von 2,5 Promille Blutalkohol gleich käme. Nachweislich waren dabei die Bildung und das Wachstum von Nervenzellen im Hippocampus geringer. Selbst nach einem Entzug von zwei Monaten erkannte man die Unterschiede noch.  Vermutlich lassen sich die Resultate auch auf den Menschen übertragen.

 

Quelle: aerztezeitung.de

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