Hoffnungsloser Zustand der Komapatientin Schiavo...
Die im März verstorbene Komapatientin Schiavo hatte so schwere Hirnschädigungen, dass es mit keiner Behandlung gelungen wäre, ihren Zustand zu verbessern. Nach einer Autopsie der Leiche kamen die Mediziner zu dem Entschluss, dass es keine Hoffnung mehr gegeben habe.
Ein Pathologe meinte, dass "der Schaden irreversibel war" und "dass keine Therapie den massiven Verlust von Gehirnzellen hätte ausgleichen können".
Das Gehirn der Komapatientin war zum Zeitpunkt des Todes nur etwa halb so groß als das eines Gesunden. Es wog lediglich 615 Gramm.
Der Fall hatte weltweit eine heftige Debatte über das Thema Sterbehilfe ausgelöst, weil der Ehemann der Verstorbenen gegen den Willen der Eltern eine Entfernung der Magensonde zur künstlichen Ernährung erreicht hatte. Terri Schiavo lag seit 1990 im Koma.

