Mückenschutz bei Reisen in die USA ...
In Amerika grassiert zur Zeit das West-Nil-Virus (1937 erstmals im West-Nil-District in Uganda isoliert). Im September 1999 traten in New York zahlreiche erstmals Enzephalitis-Fälle auf, die sich auf diesen Erreger zurückführen ließen. Seit seinem Neuauftreten in Amerika scheint sich das Virus dort immer weiter zu verbreiten. Im Jahr 2002 wurde es in allen Bundesstaaten der USA außer Arizona, Nevada, Oregon und Utah nachgewiesen.
Auch USA-Reisende sollten deshalb auf einen konsequenten Mückenschutz achten. Im Sommer ist die Gefahr am höchsten, sich mit dem von Mücken übertragenen und im schlimmsten Fall tödlichen Virus zu infizieren.
Als Schutz sind helle, den Körper möglichst umfangreich bedeckende Kleidung, Repellents (Insektenabwehrmittel) für unbedeckte Hautstellen und Moskitonetze sinnvoll. Erhöhte Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten, weil das Virus vor allem von nachtaktiven Mücken übertragen wird. Besonders gefährdet sind Menschen ab 40 Jahren. Die Inkubationszeit beträgt 1-6 Tage. Die typische Erkrankung beginnt mit abruptem Fieberanstieg, Kopf- und Gliederschmerzen. In etwa der Hälfte der Fälle wird nach 2-5 Tagen ein flüchtiges Exanthem am Stamm beobachtet. Meist klingen die Krankheitserscheinungen nach drei bis fünf Tagen ab, in einem Teil der Fälle tritt ein zweigipfliges Fieber, gefolgt von Meningitis und /oder Enzzephalitis auf.
links zu weiteren Informationen:
http://www.rki.de/INFEKT/STECKBRF/STBR_HOM.HTM?/INFEKT/STECKBRF/WESTNIL.HTM&1
http://www.dieterhassler.de/html/news.html

