Passivrauch

Eine neue amerikanisch-kanadische Studie weist darauf hin, dass Passivrauch eine große Rolle bei der Entstehung chronischer Nasennebenhöhlenentzündungen spielt. Es gab zwischen der Menge an Passivrauch, die die Menschen eingeatmet hatten und des Auftretens einer chronischen Sinusitis eine so starke Korrelation, dass die Wissenschaftler davon ausgehen, dass für bis zu 40 Prozent aller langwierigen Nasennebenhöhlenentzündungen das passive Rauchen verantwortlich gemacht werden kann. Nun soll weiter geforscht werden, inwiefern der Passivrauch die Krankheit beeinflusst. Möglicherweise erhöht er das Auftreten der Infektionen oder er macht die Infektionen schwerwiegender. Denkbar wäre aber auch, dass er die körpereigene Immunabwehr behindert.

 

Quelle: wissenschaft.de


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