Ältere Frauen leiden oft unter Vitamin-D-Mangel...
Verschiedene Studien haben ergeben, dass ältere Frauen unter Vitamin-D-Mangel leiden. Eine länderübergreifende Studie mit 1300 Frauen im Alter von durchschnittlich 68 Jahren zeigt bei 59% einen zu geringen Vitamin-D-Spiegel, bei 1500 Frauen in den Wechseljahren wurden in einer US-amerikanischen Studie ähnliche Daten festgestellt.
Als Ursache für den Vitamin-D-Mangel sehen Experten nicht nur einen Mangel an Sonnenlicht. Wesentlich ist auch, dass ältere Haut weniger Provitamin D enthält als jüngere Haut und auch weniger Vitamin D synthetisieren kann. Die Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung ( z.B. Fisch, Milch und Getreide) scheint nicht ausreichend zu sein.
Vitamin D ist wichtig für die Calcium-Resorption im Darm. Bei Vitamin-D-Mangel versucht der Körper, den Calcium-Spiegel im Blut z.B. über den Abbau von Calcium aus den Knochen konstant zu halten.
Nach Empfehlungen der europäischen Ernährungskommission sollten Personen ab 60 Jahren 400IE Vitamin D pro Tag zu sich nehmen. In den USA wird die Zufuhr von 200 IE Vitamin D pro Tag für Personen unter 50 Jahren, 400 IE für Personen zwischen 50 und 70 Jahren und 600 IE Vitamin D für Personen ab 70 Jahren empfohlen.
Andere Schätzungen gehen davon aus, dass generell etwa die Hälfte aller Deutschen unter Vitamin-D-Mangel leidet. Als Hauptgrund sehen die Experten einen Mangel an Sonnenlicht, z.B. bei Menschen, die fast nur im Innenbereich arbeiten oder sich aufhalten, außerdem würde teilweise ein übertriebener Sonnenschutz eingesetzt. Natürlich dürfe kein exzessives Sonnenbaden betrieben werden, da dies zu einem größeren Hautkrebs-Risiko führe, ein übertriebener Sonnenschutz oder das Vermeiden von jeglichem Sonnenlicht verhindere jedoch die Bildung von Vitamin D und können damit dem Körper auch schaden.

