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Eine spinale manipulative Therapie (SMT) kann möglicherweise zu einer Verletzung der Vertebralarterien führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der Zeitschrift Neurology (2003; 60: 1424–1428) publizierte Fall-Kontroll-Studie. Patienten, die wegen einer Dissektion der Vertebralarterien einen Schlaganfall erlitten, hatten mehr als sechsmal häufiger im Monat zuvor eine spinale manipulative Therapie erhalten als eine Vergleichsgruppe.

Nach Ansicht der Autoren sollten Manualtherapeuten ihre Patienten vor Beginn einer manipulativen Therapie auf diese Komplikation hinzuweisen. Es gibt allerdings keine Hinweise darauf, welche Techniken der SMT die Arteria vertebralis schädigen könnten. Die Autoren vermuten, dass schnelle Manipulationen über eine längere Distanz hin gefährlich sind.

(Die American Chiropractic Association hat die Studie inzwischen heftig kritisiert.)

Juni 2003

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