Automatische Wasserhähne als Keimschleuder
Eine US-amerikanische Studie aus dem Bundesstaat Maryland untersuchte automatische berührungsfreie Wasserhähne auf deren Keimbelastung. Das Ergebnis überraschte. Man möchte eigentlich vermuten, dass durch das berührungsfreie Element jener Wasserhähne eine Keimkontamination der Hände verhindert werden könnte. Wasserproben aus den automatischen Wasserhähnen waren in dem untersuchten Krankenhaus jedoch zu 50 Prozent mit Legionellen verseucht, Proben aus herkömmlichen Hähnen nur zu 15 Prozent. In der Konsequenz entfernt die Klinik nun wieder die automatischen Wasserhähne, die etwa vor 10 Jahren installiert wurden, um die Verschleppung von Keimen einzudämmen. Der Grund könnte der kompliziertere Aufbau der automatischen Wasserspender sein, für den die herkömmliche regelmäßige Klinikdesinfektion nicht ausreicht.
Quelle: spiegel.de

