Sieben weitere Risikogebiete für FSME...
Im aktuellen Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin werden 90 deutsche Städte und Landkreise zu Risikogebieten für FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) erklärt.
Im letzten Jahr wurden 274 Infektionen mit FSME gemeldet. Von den 254 Fällen, die einem Gebiet genau zugeordnet werden konnten, traten 48% in Baden-Württemberg und 39% in Bayern auf. In diesen beiden Bundesländern liegen 81 der 90 FSME-Risikogebiete. 9% der Fälle wurden in Hessen gemeldet.
Als neue Risikogebiete nennt das RKI Heidelberg (Baden-Württemberg), Offenbach (Hessen), Neu-Ulm, Schweinfurt, Wunsiedel, Amberg, Schwabach und Würzburg (alle in Bayern). Von der Liste genommen wurde hingegen der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, in dem in den letzten 10 Jahren keine Infektionen mehr registriert worden waren.
Fast alle neuen Risikogebiete grenzen an Städte und Landkreise, die bereits auf der RKI-Liste standen, was auf größere, zusammenhängende FSME-Herde in Süddeutschland hindeute.
Die Übersichtskarte des RKI über die Risikogebiete für FSME als pdf-Datei zum Download.


