Schmerzen bei der Regelblutung ...
Nahezu jede Frau leidet zumindest zeitweise an Menstruationsbeschwerden. Meistens sind junge Frauen betroffen. Bei ca. 9% aller Frauen sind die Regelschmerzen so stark, dass sie zeitweise nicht arbeiten können. Prostaglandine, das sind körpereigene Botenstoffe, bewirken das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur und das Abstoßen der Gebärmutterschleimhaut. Sie verursachen diese Schmerzen. Prostaglandine werden während der Regel im Bereich der Gebärmutter vermehrt gebildet. Um andere organische Ursachen auszuschließen, sollte eine ausführliche Anamnese und eine gynäkologische Untersuchen durchgeführt werden. Neben der medikamentösen Therapie haben sich einige Maßnahmen bei Regelschmerzen bewährt. Wärme in jeder Form tut gut: Sauna, ein warmes Bad eine Wärmflasche auf den Bauch. Tees und Extrakte aus Mönchspfeffer und Gänsefingerkraut helfen bei Krämpfen als auch bei Stimmungsschwankungen. Magnesiumreiche Nahrungsmittel, wie Nüsse, Weizenkeime, Hülsenfrüchte, Naturreis können bei leichten bis mittelschweren Schmerzen vorbeugend empfohlen werden. Frauen, die regelmäßig Sport betreiben, wie Fahrrad fahren, Schwimmen, Walken etc., haben ein stark reduziertes Risiko an Menstruationsschmerzen zu leiden. Durch die Bewegung wird das Becken besser durchblutet und Verkrampfungen können sich lösen. Auch gezielte Entspannungsmethoden wie Yoga wirken lindernd. Der Konsum von Kaffee, Schwarztee und Cola ist weitgehend einzuschränken.

