Infos zur Vogelgrippe...

Diese Meldungen gibt es immer aktuell unter:
www.kreawi.de/medizin-heilpraktiker-news/vogelgrippe.html

01.03.2006 - H5N1 erstmals bei einem Haustier...

Auf der Insel Rügen hat man bei einer Hauskatze den gefährlichen Virus H5N1 festgestellt. Damit ist das Virus dem Menschen ein Schritt näher gekommen...
In den betroffenen Gebieten sollen nun Katzen im Haus und Hunde immer an der Leine geführt werden.

28.02.2006 - Vogelgrippe in Bayern...

Bei zwei Wildvögeln in Bayern wurde das Vogelgrippe-Virus festgestellt.

26.02.2006 - Vogelgrippe erreicht die Schweiz...

Nun hat die Vogelgrippe auch die Schweiz erreicht. In der Region Genf und in Stein am Bodensee hat es nach Angaben der Regierung positive Tests gegeben. Angesichts des bevorstehenden Vogelzugs im Frühjahr befürchten Wissenschaftler eine weitere massive Ausbreitung der Seuche. 


25.02.2006 - Suche mit Hubschraubern...

Nun werden in den betroffenen Bundesländern Hubschrauber eingesetzt, um gezielt nach Tierkadavern zu suchen. Nach Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg wurden heute die ersten zwei Vogelgrippe-Fälle in Brandenburg gemeldet.Auf der Putenfarm in Frankreich, wo 400 Tiere an der Vogelgrippe verendet sind, haben sich die Tiere vermutlich über Stroh das gefährliche Virus eingefangen.

24.02.2006 - nun auch am Bodensee...

Behörden gaben bekannt, dass am Bodensee bei einer toten Tafelente das Vogelgrippe-Virus festgestellt wurde.


23.02.2006 - Nutzgeflügel mit Virus infiziert...

In Frankreich und in Österreich wurden zum ersten Mal die Vogelgrippe-Viren in Nutzgeflügel nachgewiesen.In Frankreich ist eine Putenfarm davon betroffen, in Österreich hat sich ein Schwan mit dem gefährlichen Virus angesteckt.Ein Verdachtsfall in Deutschland, auf de Insel Rügen konnte dagegen nicht bestätigt werden.

22.02.2006 - Gefährdete Personen zur Impfung...

Die Bremer Ärztekammer rät gefährdeten Personen zu einer Impfung gegen die herkömmliche Grippe. Damit könne man verhindern, dass sich die Vogelgrippe zu einer Pandemie ausweitet.Wenn keine konventionelle Grippe ausbreche, könnte auch ein Verschmelzen der beiden unterschiedlichen Virentypen verhindert werden.Personengruppen wären Personen, die sehr engen Kontakt mit Geflügel haben, es wurde ausdrücklich betont, dass sich nicht die gesamte Bevölkerung impfen lassen muss.

21.02.2006 - Katastrophenalarm in Mecklenburg-Pommern...

In drei Landkreisen wurde der Katastrophenalarm ausgelöst. Mit diesem Vorgehen soll eine Verbreitung des Virus vermieden werden.Auch die Bundeswehr hat weitere 250 Helfer nach Rügen beordert.

18.02.2006 - H5N1 nicht zu stoppen...

Das gefährliche Vogelgrippe-Virus treibt weiter sein Unwesen. Es wurde mittlerweile auch in Frankreich und Indien nachgewiesen. In Indien ist ein Besitzer einer Geflügelfarm an den Folgen des Virus verstorben.

17.02.2006 - Ab heute Geflügel im Stall

Ab heute müssen sämtliche gefiederte Nutz- und Haustiere zu Hause bleiben. Einzig bei Tauben gibt es eine Ausnahme. Diese seien nach Erfahrungswerten wesentlich unempfänglicher für den Vogelgrippe-Virus als anderes Federvieh.

15.02.2006 - Nun auch in Deutschland...

Nun hat die Vogelgrippe auch Deutschland erreicht. Bei toten Schwänen auf der Insel Rügen wurde das Vogelgrippe-Virus festgestellt. Ebenfalls auf der Insel Rügen wurde ein toter Habicht gefunden, bei dem nach Schnelltests ebenfalls der Erreger festgestellt werden konnte.

14.02.2006 - Stallpflicht schon früher

Aufgrund des Auftretens des Vogelgrippe-Virus in der EU beschloss die Bundesregierung, die Stallpflicht für Geflügel schon ab dem 20. Februar einzuführen.

12.02.2006 - Vogelgrippe in EU

Nun gibt es auch innerhalb der EU die ersten Fälle der Vogelgrippe. Der auch für Menschen gefährliche H5N1-Virus ist in Italien, Griechenland, Bulgarien und Slowenien nachgewiesen worden.Nun soll die Stallpflicht für Geflügel, die ab 1. März vorgesehen war, vorverlegt werden.

09.02.2006 - Vogelgrippe in Afrika

Offiziell bestätigt wurde nun zum ersten Mal auch ein Auftauchen des gefährlichen Vogelgrippe-Virus in Afrika. Behörden aus Nigeria meldeten das Auftreten bei einheimischen Geflügelbeständen.Ein großteil der Tiere sei schon getötet worden, über das gesamte Gebiet wurde die Quarantäne verhängt.

07.02.2006 - Bekämpfung mit Tötungsanlagen

Sollte es in Deutschland zu einem Ausbruch der Vogelgrippe kommen, ist Niedersachsen in der Lage, pro Tag eine Million Tiere zu töten.Es werden dazu Tötungsanlagen verwendet, die nun auch von weiteren Ländern geordert werden.

02.02.2006 - Impfstoff schützt Mäuse

US-Forschern ist es gelungen, einen Impfstoff zu entwickeln, der Mäuse vor dem für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virus schützt. Die Forscher sind guter Dinge, dass der Impfstoff einer drohenden Pandemie entgegenwirken könnte.


29.01.2006 - Vogelgrippe-Virus in Zypern

Der gefährliche H5N1-Virus ist in Nordzypern nachgewiesen worden. Daraufhin wurden in dem Dorf 1500 Vögel getötet.Erkrankte Menschen gäbe es nicht.

25.01.2006 - Vorwürfe gegen die Türkei

Der Landwirtschaftsminister aus Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg (CDU), wirft der türkischen Regierung vor, zu locker mit der Bedrohung der Vogelgrippe umzugehen.Die türkische Bevölkerung gehe zu leichtsinnig im Umgang mit Tieren um.

22.01.2006 - Erleichterung in Frankreich

Der Verdacht auf Vogelgrippe bei einer Französin hat sich nicht bestätigt. Auch diese Frau war nach einem Aufenthalt in der Türkei mit Symptomen des H5N1-Virus in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

19.01.2006 - Vogelgrippe einfach weglutschen?

Wäre es nicht so einfach? Die Vogelgrippe ist im Anmarsch und man bekämpft sie nicht mit teuren Arzneimitteln, sondern mit etwas so einfachem: Hustenbonbons. Ein Wirkstoff der Hustenbonbons, der Cystus-Extrakt, soll schützend gegen die Vogelgrippe wirken, so haben Forscher an der Uni Münster herausgefunden. Der Stoff zeige eine stark antivirale Wirkung und es seien in Zellkulturversuchen mit dem Vogelgrippe-Virus keine Resistenzphänomene zu beobachten gewesen. Nun soll weiter untersucht werden.

Ein Londoner Labor, das die Vogelgrippe-Viren aus der Türkei untersucht, hat drei unterschiedliche Mutationen in der Gensequenz des Erregers entdeckt. Mindestens zwei davon ermöglichen es dem H5N1-Virus vermutlich, sich leichter in menschlichen Körpern einzunisten.
Derweil hat ein anderes Forscherteam davor gewarnt, man solle sich nicht auf die beiden Medikamente Tamiflu und Relenza verlassen.


17.01.2006 - Weiteres Todesopfer in der Türkei

Bei einem weiteren verstorbenen Mädchen in der Türkei wurde der Virustyp H5N1 festgestellt. Dies ist nunmehr das vierte Todesopfer in der Türkei.Auch dieses Mädchen stammte aus einer Provinz im Osten der Türkei. Auch in Indonesien starb ein 13-jähriges Mädchen an dem Virus.

16.01.2006 - Gesundheitsministerium gibt Entwarnung

Bei dem in Köln aufgetretenen Fall handelt es sich nicht um den Vogelgrippe-Virus. Die Grippe-Symptomatik sei nicht sehr stark ausgeprägt und dem Patienten gehe es gut.Außerdem war der Patient nicht in der typischen Region gewesen, hatte nicht die typischen Kontakte und zeige auch nicht die typischen Beschwerden, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

15.01.2006 - Deutschland hat ersten Verdachtsfall

Nun hat auch Deutschland seinen ersten Verdachtsfall der Vogelgrippe beim Menschen.
Laut dem Kölner Stadtanzeiger wurde am Sonntag abend ein Patient mit Symptomen in ein Kölner Krankenhaus eingeliefert, die sehr stark den Verdacht auf die Vogelgrippe lenken. Wie auch schon bei dem Verdachtsfall in Belgien handelt es sich hierbei um einen Mann, der sich zuvor in den betroffenen Gebieten in der Türkei aufgehalten hat.

14.01.2006 - Entwarnung in Belgien

Ein Patient, der in Belgien mit Verdacht auf Vogelgrippe eingeliefert wurde, leidet nicht an einer für Menschen tödlichen Infektion. Die Berhörden hatten den Verdacht, weil sich der Mann zuvor in betroffenen Seuchen-Gebieten in der Türkei aufhielt.

13.01.2006 - Vorkehrungen werden verstärkt

Aufgrund der Ausbreitung der Vogelgrippe in der Türkei hat Deutschland seine Vorkehrungen gegen ein Einschleppen des Virus verstärkt. Die größte Gefahr gehe derzeit von illegal eingeführtem Geflügel und Geflügelprodukte, so Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer.So werden die Kontrollen durch Bundespolizei und Zoll verstärkt.
Wissenschaftler haben außerdem eine wichtige Entdeckung gemacht. Bei ihrer Analyse des H5N1-Virus haben die Forscher eine genetische Veränderung bei zwei der drei Todesopfer in der Türkei entdeckt. Ob dies jedoch eine entscheidende Mutation sei, könne man noch nicht sagen. Dem Virus werde es aber dadurch leichter gemacht, sich an eine menschliche Zelle zu binden, als an die eines Vogels.

12.01.2006 - Kein abgeschwächtes Vogelgrippe-Virus

Die WHO hat Berichte dementiert, dass in der Türkei ein möglicherweise abgeschwächtes Vogelgrippevirus aufgetaucht sei.
Es gebe bislang keine bestätigte Informationen.

11.01.2006 - Erneute Stallpflicht?

Nach den Vogelgrippe-Fällen in der Türkei wird eine erneute Stallpflicht für Geflügel am kommenden Dienstag immer wahrscheinlicher. Die Vogelgrippe könne durch die Zugvögel nach Deutschland gebracht werden.Die Hauptgefahr sehen Experten in einer Einschleppung von Geflügelprodukten, weswegen die Kontrollen verschärft werden müssten.

10.01.2006 - Geflügel-Impfung dauert mehrere Monate

Im Falle eines Ausbruches der Vogelgrippe in Deutschland werde es mehrere Monate dauern, um mit der Bereitstellung eines entsprechenden Impfschutzes zu rechnen.Die heimischen Geflügelbestände können somit nicht kurzfristig gegen die Erreger geimpft werden, Geflügelzüchter müssen deshalb mit empfindlichen Verlusten rechnen.

09.01.2006 - Experte sieht keine Bedrohung

Ein Influenza-Experte der WHO (Welt-Gesundheitsorganisation) sieht trotz der Vogelgrippe-Fälle in der Türkei keine wachsende Bedrohung für den Menschen. Es gäbe noch keine neuen Hinweise, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragbar sei.
Die Seuche habe sich in der Türkei aufgrund eines unzureichenden Seuchenschutzes ausgebreitet.

Andere Experten wiederum fordern eine deutliche Verstärkung der Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Ausbreitung der Vogelgrippe in der Türkei. Es müsse besonders für Reisende aus den Risikogebieten verstärkte Kontrollen geben.

08.01.2006 - Virus erreicht Istambul

Der Vogelgrippe-Virus wurde nun auch bei Vögeln in einem Vorort von Istanbul festgestellt. Insgesamt wurde bei mindestens neun Menschen eine definitive Infektion festgestellt, fünf davon sind mit dem H5N1-Virus infiziert.

07.01.2006 - Todesfälle bestätigt

Dass die drei verstorbenen Kinder in der Türkei dem H5N1-Virus zum Opfer gefallen sind, wurde heute von der WHO bestätigt.

06.01.2006 - Angst in der Türkei

Nach den drei Todesfällen in der Osttürkei gibt es in der Türkei teils hektische und panische Reaktionen. Das Thema Vogelgrippe beherrscht das Land. Nun sollen gezielte Aufklärungskampagnen an Schulen und Moscheen gestartet werden. Die Kinder sind die ersten meschlichen Opfer in Europa, die Seuche kommt näher...

27.12.2005 - Neue Fälle in Rumänien

In der Nähe der rumänische Hauptstadt Bukarest sei infiziertes Geflügel gefunden worden. Ob es sich hierbei um die auch für den Menschen gefährliche Variante handelt, ist bisher unklar.

26.12.2005 - Imofstoff gegen Vogelgrippe?

Nach eigenen Angaben hat die Volksrepublik China einen neuen Impfstoff gegen das Vogelgrippe-Virus für Geflügel entdeckt. Es handelt sich hierbei um einen Lebendimpfstoff, der als Spritze, oral, nasal oder durch Besprühen verabreicht werden kann.

22.12.2005 - Tamiflu bietet keinen Shutz mehr

Es ist anzunehmen, dass das einzige Grippe-Mittel gegen den Vogelgrippe-Virus, Tamiflu, wahrscheinlich keinen ausreichenden Schutz mehr bieten kann.
Das Vogelgrippe-Virus kann gemäß Ärzten so schnell zu einem neuen Typ mutieren, der gegen das Medikament resistent ist.
Die Hälfte der Patienten, die sich mit dem Virus angesteckt hat und mit Tamiflu behandelt wurde, se gestorben, so ein Arzt an einer Klinik für Tropenkrankheiten in Asien.


21.12.2005 -Ölscheichs bangen um Jagdfalken

Kaum vorstellbar bei uns, aber die Ölscheichs im Nahen Osten bangen aufgrund der Vogelgrippe um ihre Jagdfalken. Die Jagdfalken gelten dort als Statussymbol und haben einen höheren Stellenwert als Autos und Uhren.
Während andernorts die Furcht vor Menschenleben umgeht, hat man dort Angst um die Jagdvögel, schon eine verrückte Welt...

11.12.2005 - Geflügel darf wieder raus

Geflügel darf, nach der für den Herbst verhangenen Stallpflicht, wieder nach draußen, eine Entwarnung vor der Seuche sei dies aber noch nicht.

 

25.11.2005 - Vogelgrippe nicht zu stoppen

In Asien ist die Vogelgrippe anscheinend nicht zu stoppen. China meldete die dritte Virus-Infektion bei einem Menschen.

15.11.2005 - China will Hühner impfen

In China sollen 14 Milliarden Hühner geimpft werden, dies entspricht 21 Prozent aller Geflügel auf der Welt.
In Vietnam hingegen sollen Geflügelbestände ganzer Städte geschlachtet werden.
Indonesien hat die Weltgemeinschaft um Hilfe gebeten.


14.11.2005 - Vogelgrippe wird für Menschen bedrohlicher

Vietnamesische Wissenschaftler schlagen Alarm, sie hätten Veränderungen an dem gefährlichen Vogelgrippe-Virus festgestellt, die zu einer hohen Ansteckungsgefahr für den Menschen führen könnten. Falls dies geschehen sollte, droht eine Pandemie mit Millionen Toten.
Derweil haben Experten aus Taiwan einen Virusstrang des Typs H7N3 in den Ausscheidungen von Zugvögeln entdeckt. Derzeit werde geprüft, ob der Erreger einheimische Bestände erfasst hat.


12.11.2005 - Auch Vögel in Kuweit infiziert

In Kuweit sind zwei Vögel positiv auf das Vogelgrippe-Virus getestet und getötet worden. Auch in China ist das Virus in einer weiteren Provinz aufgetaucht.

07.11.2005 - WHO fürchtet Pandemie

Experten der WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) fürchten, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis das Vogelgrippe-Virus von Mensch zu Mensch übertragbar sein werde. Die Folgen davon wären eine Pandemie ungeahnten Ausmaßes.
Der Virus könnte seine genetische Struktur so verändern, dass er auch von Mensch zu Mensch übertragbar sei.
Zudem arbeiten die Finanzexperten der EU gerade an einem Finanzierungsplan, die Verteilung der Gelder muss aber erst noch besprochen werden.

04.11.2005 - Vogelgrippe in Asien auf Vormarsch

Neue Fälle der Vogelgrippe wurden aus China, Vietnam und Japan gemeldet. Vorsorglich wurden Hunderttausende Vögel getötet.

28.10.2005 - Die Vorsorge wird ab Sonntag verstärkt

Ab Sonntag gelten in Deutschland verschärfte Bestimmungen für die Nutzung und Haltung von Geflügel und Vögeln. Dies beinhaltet den Verbot von Geflügelausstellungen und Geflügelmärkten. Sondergenehmigungen können beantragt werden.

27.10.2005 - Warnung vor Grippemittel aus dem Internet

Der bayerische Apothekerverband warnt davor, Grippemedikamente aus Internetversteigerungen zu erwerben. Das einzig wirksame Medikament gegen eine normale Grippe "Tamiflu" werde mit Sicherheit überteuert angeboten. Auch komplette Fälschungen seien nicht ausgeschlossen.

26.10.2005 - Vogelgrippe-Infizierte auf La Réunion

Auf der französischen Insel La Réunion wurde bei drei Männern der gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 festgestellt worden. Die Männer kamen aus Thailand zurück, wo sie einen Vogelpark besuchten.

Zudem wurde die Einfuhr von Geflügel aus Kroatien innerhalb der EU verschärft. Die EU rät außerdem vom Verzehr roher Eier ab, dies sei jedoch eine reine Vorsichtsmaßnahmen, womit die EU Äußerungen zurückwies, der Vogelgrippe-Virus könne in die Nahrungskette gelangt sein.

25.10.2005 - Vierter Todesfall in Indonesien

In Indonesien ist der insgesamt vierte Todesfall durch den Vogelgrippe-Virus zu vermelden. Es handelt sich hierbei um einen 23-jährigen Mann aus West-Java, welcher Ende September in einem Krankenhaus verstorben sei.

In Rheinland-Pfalz sind 22 tote Gänse gefunden worden. Nach einer kurzen Unsicherheit fand man aber heraus, dass die Gänse nicht an der Vogelgrippe, sondern an Rattengift gestorben waren.

Erste Erfolge auf der Suche nach einem Medikament gegen die Vogelgrippe können deutsche Forscher vorweisen. Es handelt sich hierbei um einen pflanzlichen Wirkstoff.

22.10.2005 - Neue Fälle in Russland

31 weiter Vögel sind in der russischen Region Tscheljabinsk an der Seuche verstorben.

In Großbritannien wurde bei einem Papagei ebenfalls der H5N1-Virus festgestellt. Außerdem melden auch Schweden und Kroatien erste Fälle.

21.10.2005 - Notfall-Pläne für den Ernstfall

Die EU will die Maßnahmen Ihrer Mitgliedstaaten noch stärker koordinieren. Der Schutz vor einem Ausbruch der Tierseuche in den Ställen sowie die Versorgung der Bevölkerung mit Grippe-Medikamenten und Impfstoff sollen dazu gehören.

Außerdem hat die EU die Einfuhr von Federn aus Russland fast völlig verboten, auch Vogelschauen und Vogelmärkte wurden innerhalb der EU untersagt.

20.10.2005 - Stallpflicht in Deutschland ab Samstag

Für Nutzgeflügel besteht ab Samstag in ganz Deutschland Stallpflicht. Der Auslöser war das Auftreten des Vogelgrippe-Virus 200 km südöstlich von Moskau, das Virus ist also aus dem Ural in Europa angekommen. Auch in Mazedonien sei ein Verdachtsfall aufgetreten.

18.10.2005 - Offenbar ist Vogelgrippe auch in Griechenland angekommen

Offenbar ist das Vogelgrippe-Virus nun nach Rumänien und der Türkei auch in Griechenland aufgetaucht. Ob es sich hierbei um das gefährliche Virus des Typs H5N1 handelt, ist noch ungewiss.

Eine gemeinsame Pressemitteilung zum Thema Grippeschutzimpfung gab derweil das "Robert-Koch-Institut" zusammen mit dem "Paul-Ehrlich-Institut" heraus.
Sie finden dies unter folgendem Link: http://www.pei.de/pm/2005/6_2005.htm

Derweil schätzen Experten, das die Welt noch mindestens sechs Monate brauche, um sich auf eine durch Vogelgrippe ausgelöste Pandemie, vorzubereiten. Dabei warnt man davor, bei den Vorbereitungen die armen Länder nicht zu vergessen.

Bayern hat mittlerweile als erstes Bundesland ein flächendeckendes Verbot der Freilandhaltung von Haus- und Zuchtgeflügel angekündigt. Ab Mittwoch kommt dieses Verbot zum Tragen.

14. + 15.10.2005 - Auch in Rumänien der gefährliche Virus

Ein Labor in London hat nun auch in Rumänien den gefährlichen Virustyp H5N1 festgestellt.

Nach diesen Ergebnissen fürchten nun Ärzte in Deutschland, dass es zu einem Massenansturm auf Grippeimpfungen gibt. Die Bundesregierung warnt hingegen vor einer Panikmache.

13.10.2005 - Entwarnung in Rumänien

Die EU-Kommission hat für die Verdachtsfälle auf Vogelgrippe für die Länder Türkei und Rumänien vorerst eine Teilentwarnung gegeben.

Nach Testanalysen in Rumänien konnte die Verdachtsfälle nicht bestätigt werden, die Testergebnisse aus der Türkei werden bis Freitag erwartet.

Laut einem Mitarbeiter des Tierseuchen-Krisenstabs werden in Deutschland keine drastischen Maßnahmen zur Vorbeugung gegen eine mögliche Vogelgrippe-Pandemie getroffen. Für einen Ausbruch in Europa gebe es zur Zeit keine Anzeichen. Die Kontrollen an Flughäfen und Autobahnen werden dennoch verstärkt.

Bei dem in der Türkei entdeckten Vogelgrippe-Virus hat sich gegen Mittag ergeben, dass es sich um den gefährlichen Typ H5N1 handelt. Die EU handelte daraufhin und verhängte ein sofortiges Importverbot für Geflügel aus der Türkei.

12.10.2005 - Krisenstab wird einberufen

Die Bundesregierung hat einen Krisenstab einberufen. Das Auftreten des Vogelgrippe-Virus in Teilen Rumäniens und der Türkei machte diese Entscheidung notwendig.

Die Verantwortlichen werden an diesem Mittwoch in Bonn beraten, welche Schritte weiter eingeleitet werden sollen.

Zudem sei die Einfuhr von lebendem Geflügel und unbehandelter Federn aus der Türkei verboten worden. An diese Regelung müssen sich alle EU-Staaten ab sofort halten und dies auch umsetzen.

Große Probleme bereiten weiterhin die Einfuhr illegaler Tiere. Auch hier müsse man nun verstärkt kontrollieren und demnach handeln.

In Rumänien haben derweil Dorfeinwohner gegen die Tötung ihrer Vögel protestiert, worauf die rumänische Regierung das Töten einstellte. Die Regierung hatte schon 30.000 Tiere durch Gas getötet, über das Schicksal der weiteren 15.000 soll heute noch entschieden werden.

Auch in der Türkei wurden nach dem Alarm mehrere Tausend Puten durch Gas getötet.

In Indonesien starb unterdessen ein Mensch, der sich wahrscheinlich mit dem Vogelgrippe-Virus angesteckt hat. Bisher sind in Indonesien 3 Menschen an dem Virus des Typs H5N1 verstorben.

11.10.2005 - Bayern verzichtet vorerst auf einen Stallzwang

Das Land halte nichts von "hektischem Alarmismus". Vertreter des Umweltministeriums warnen vor Alleingängen einzelner Bundesländer. Man bräuchte ein europaweit koordiniertes Vorgehen.

Bayern machte daraufhin klar, falls es sich bei dem in Rumänien und in der Türkei aufgetretenen Erreger um das gefährliche Vogelgrippe-Virus des Typs H5N1 handeln sollte, werde man innerhalb von Minuten dafür sorgen, dass Geflügel zwangsweise in Ställen untergebracht wird.

10.10.2005 - Die EU verbietet Einfuhr von Geflügel aus der Türkei

Nach den ungeklärten Todesfällen von Truthähnen in der Türkei, kündigt die Kommission der EU nun einen Einfuhrverbot an. Die Bundesregierung begrüßt diesen Beschluss.

Für das Nachbarland der Türkei, Rumänien, seien solche Verbote nicht angebracht, weil dort die durchgeführten Tests keine Antikörper auf die Vogelgrippe zeigen.

09.10.2005 - Erste Fälle auch in der Türkei

Im Westen der Türkei vermutet man, dass etwa 2000 Truthähne an der Geflügelpest verendet sein. Mögliche Ansteckquelle seien Zugvögel aus Russland gewesen. Ungarn hat daraufhin ein Importstopp für Geflügel aus der Türkei angeordnet.

Zusammen mit Rumänien sollen die beiden Länder nun der EU und dem Internationalen Tierseuchenamt alle Informationen zur Verfügung stellen.

Es muss die Frage geklärt werden, ob es sich bei dem Erreger um das gefährlich Virus des Typs H5N1 handelt.

Die Bundesregierung sehe keine unmittelbare Gefahr für Deutschland.

08.10.2005 - Rumänien stellt das Donaudelta unter Quarantäne

In Rumänien sind drei Vogelgrippe-Fälle (Hausenten) aufgetreten, weswegen die Bundesregierung eine Eilverordnung erwägt, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Diese Eilverordnung sehe vor, dass Freiluftgefieder in die Ställe gebracht werden sollte.

07.10.2005 - Rumänien stellt das Donaudelta unter Quarantäne

Offenbar sind im Donaudelta erste Fälle von Vogelgrippe aufgetreten. Es handelt sich hierbei um drei Vögel, welche positiv auf das Virus getestet wurden, das sich rasend in Asien ausbreitet.

Es wird nun weiter untersucht, ob es sich bei dem Virus um den Stamm H5N1 handelt. Dieser ist auch für den Menschen gefährlich.

06.10.2005 - Rumänien stellt das Donaudelta unter Quarantäne

Das von US-Forschern rekonstruierte Virus hat seine Gefährlichkeit alleine durch Mutation erhalten. Nun rätselt man darüber nach, ob das in Asien aufgetretene Vogelgrippevirus noch gefährlicher sei als angenommen.

Nun ist auch klar, dass der Erreger der Spanischen Grippe zunächst nur für Geflügel gefährlich war, immer weiter mutierte, bis er letztendlich auch für Menschen gefährlich war.

05.10.2005 - Altes Killer-Virus wird wiederbelebt

In einem amerikanischen Forschungslabor haben Forscher den extrem gefährlichen Erreger der Spanischen Grippe rekonstruiert. Dies soll dabei helfen, eine drohende Vogelgrippe-Pandemie zu verhindern. Die Spanische Grippe tötete im Jahre 1918 20 - 50 Millionen Menschen, mehr als jede Krankheit zuvor.

Die UNO hat nun davor gewarnt, dass eine Vogelgrippe-Pandemie die Spanische Grippe noch um ein Vielfaches übertreffen könnte.
Kritiker warnen hingegen, dass ein versehentlicher Ausbruch des
rekonstruierten Virus verheerende Folgen haben könnte.

 

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