Jodgehalt bei Algenprodukten oft zu hoch ...

Vor gesundheitlichen Risiken durch Algenprodukte hat die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt gewarnt. Es sei immer wieder feststellbar, dass Algenprodukte ohne Angaben des Jodgehaltes oder mit extrem hohen Jodmengen verkauft würden. Entsprechende Vorsicht beim Genuss dieser fernöstlichen Spezialität sei deshalb anzuraten.

Kein anderes Lebensmittel besitzt einen ähnlich hohen Jodgehalt wie getrocknete Algen. Er schwankt enorm und liegt zwischen 5 und 11.000 mg/kg. Zu den jodreichen Braunalgen zählen die Sorten Kombu, Wakame und Hijiki. Oft kommen sie unter dem Sammelnamen Seetang in den Handel.

Zwar gäbe es in Deutschland Jod-Mangelgebiete, doch ein Zuviel des Guten könne erhebliche gesundheitliche Probleme nach sich ziehen, so die Verbraucherzentrale.

März 2003

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