Frühstücksei doch erlaubt? ...
Frühstücksei doch erlaubt?
Viele Menschen meiden Eier wegen ihres hohen Cholesteringehaltes.
In einer Langzeit-Studie aus den USA, wurden 80.000 Frauen und 38.000 Männer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Menge des über die Nahrung aufgenommenen Cholesterins bei gesunden Menschen einen äußerst geringen Einfluss auf den Cholesterinspiegel im Blut hat. Nach den Ergebnissen der Studie werden nur 2% des Cholesterin mit der Nahrung aufgenommen, sie restlichen 98% werden von körpereigenen Stoffwechselvorgängen bestimmt. Allerdings gibt es genetisch bedingte Unterschiede in der Cholesterinbildung im menschlichen Körper: 15 bis 20 % der Bevölkerung reagieren auf Nahrungscholesterin mit einem Anstieg ihres Cholesterinspiegels. Bei cholesterinempfindlichen oder mit Risikofaktoren (z.B. Bluthochdruck oder Diabetes) belasteten Menschen sollte eine Einschränkung der Cholesterinaufnahme in Erwägung gezogen werden.
Der weitaus größere Teil der Bevölkerung scheint aber überhaupt keine Reaktion auf die Aufnahme von Cholesterin mit der Nahrung zu zeigen. Einige reagieren sogar mit einer Senkung des Cholesterinspiegels.
Andere Nahrungsbestandteile scheinen eine weitaus größere Auswirkung auf den Cholesterinspiegel zu haben als das Cholesterin im Eigelb. So senken Cholesterin bindende Ballaststoffe, die in Salat, Gemüse oder Obst, Haferflocken, Müsli, Vollkornbrot usw. enthalten sind, den Cholesterinspiegel.
Die American Heart Association zieht daraus den Schluss, dass Cholesterol im Ei kein Risiko für den Herzinfarkt darstellt und erlaubt ein Ei pro Tag.

