Nasenduschen

Eine neue Studie aus den USA belegt nun, dass die oftmals gerühmte Nasendusche bzw. Nasenspülungen nicht nur Vorteile mit sich bringen. So wurden 68 Personen mit chronischen Nebenhöhlenentzündungen zwei Jahre lang untersucht. Im ersten Jahr mussten sich alle täglich die Nase spülen, im zweiten Jahr war dies verboten. Das Ergebnis: im zweiten Jahr gab es 63 Prozent weniger Nasennebenhöhlenentzündungen. In einer anderen Studie wurde auch schon ein ähnliches Ergebnis erreicht.
Bei andauernden Spülungen werden über die Zeit das natürliche Mileu und damit auch die Zellen und Stoffe der Immunabwehr aus den Nasenhöhlen ausgewaschen, außerdem wird durch zu starke Salzlösungen das Epithel geschädigt. Deshalb sollte man nur bei akuten Infekten die Spülung einsetzen und auch dann nicht länger als eine Woche. Denn bei akuten Fällen kann die Nasendusche durchaus Beschwerden lindern und Sekretstau verhindern.


Quelle: medizin-online.de


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