Machos bevorzugt / Ehe als Droge?...
Zwei Meldungen zum Thema "Zwischenmenschliche Beziehungen":
Machos bevorzugt...
Eine Studie an der University of New Mexico, die 237 jungen Frauen im Alter von knapp 20 Jahren zu verschiedenen Zeiten ihres Zyklus Videos von Männern zeigte und sie nach deren Attraktivität für kurz- oder langfristige Beziehungen befragte, fand heraus, dass Frauen an ihren fruchtbaren Tagen, also in der Zeit um den Eisprung herum, eher einen Macho-Typen bevorzugen würden (d.h. Männer mit fehlender Selbstkritik, die ihren Körper stark in den Vordergrund stellen und andere Männer abwerten). Dies gilt jedoch nur für kurze Affären. Für langfristige Beziehungen wurde, unabhängig vom Zyklus, stets der zuverlässige Männertyp gewählt.
Dass Frauen in bestimmten Phasen ihres Zyklus typisch männliche Eigenschaften bevorzugen, erklären Wissenschaftler damit, dass damit instinktiv die Männer, deren Gene am besten geeignet zu sein scheinen, für die Fortpflanzung ausgewählt werden.
Ehe als Droge?
Amerikanische Forscher haben an Prärie-Wühlmäusen bestätigt, dass eine lebenslange Paarbindung auf den Signalstoffen Vasopressin und Oxytocin beruht. Die entsprechenden Rezeptoren wurden in zwei Gehirnregionen entdeckt, die auch bei Drogensucht aktiviert werden und ein Belohnungsgefühl entstehen lassen. Während bei den weiblichen Prärie-Wühlmäusen die Regionen durch Oxytocin angeregt werden, ist bei den Männchen Vasopressin hierfür verantwortlich.
Prärie-Wühlmäuse gehören, wie im der Mensch auch, zu den monogamen Lebewesen.

