Unausstehliche Teenager haben "Baustelle" im Hirn ...

Hirnforscher von der Staats-Universität in San Diego gehen davon aus, dass während der Pubertät im Gehirn pubertierender Jugendlicher massive Veränderungen ablaufen. Vor allem im Stirnhirn sollen in dieser Entwicklungsperiode Umbauten stattfinden, in Regionen, die sich mit moralischen Erwägungen beschäftigen und impulsives Verhalten kontrollieren. Deshalb verlören die Pubertierenden viel von ihrer Fähigkeit, die Gefühle anderer Menschen und soziale Szenarien richtig einzuschätzen.

Etwa ab dem elften Lebensjahr würden diese neuen Hirnzellverbindungen geknüpft und erst im Alter von ca. 18 Jahren hätten die Jugendlichen ihre ursprünglichen Fähigkeiten im Erkennen von Gefühlen bei anderen Menschen wiedererlangt.

Dass Teenager leicht aufbrausen, ihren Eltern mit aggressivem Verhalten zusetzen und ihr soziales Gespür vorübergehend teilweise einbüßen, könnte an dieser „Baustelle“ im Gehirn liegen.

Februar 2003

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