Krebspatienten fühlen sich nicht ausreichend informiert ...

Eine Untersuchung in 25 ambulanten onkologischen Schwerpunktpraxen ergab, dass viele krebskranke Patienten mit den Erklärungen ihrer behandelnden Ärzte nicht zufrieden sind. Von 3446 Patienten klagten 62 Prozent über lückenhafte Erklärungen, wenn der Arzt Therapien ablehnt, die der Patient ins Gespräch bringt, 55 Prozent führten Klage, dass sie bei der Erstellung des Therapieplans ausgeschlossen worden seien.

Trotz dieser Mängel waren die meisten Patienten insgesamt mit ihrem Arzt zufrieden: nur 6 Prozent der Befragten warfen Ihrem Arzt vor, dass er zu wenig Zeit habe, 17 Prozent hatten Hemmungen, sehr persönliche Dinge mit Ihrem Arzt zu besprechen.

(Angaben der deutschen Krebsgesellschaft)

Februar 2003

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