Neues Verfahren zur Hautkrebs-Diagnose ...
Eine schnellere und bessere Diagnose von Hautkrebs soll ein neues computergestütztes Diagnoseverfahren ermöglichen. Bei dem von Prof. Wilhelm Stolz, Chefarzt für Dermatologie am Krankenhaus München-Schwabing mitentwickelten Verfahren tastet ein optisches System den Körper eines mit Muttermalen übersäten Patienten ab und erkennt neu entstandene Pigmentveränderungen der Haut. Diese können dann mit einem speziellen hautärztlichen Untersuchungsgerät, dem Dermatoskop, auf ihre Gefährlichkeit für die Entstehung von Hautkrebs untersucht werden. Somit kann das Melanom, der schwarze Hautkrebs, früher erkannt und das unnötige Entfernen von gutartigen Muttermalen vermieden werden.
Mit dem Dermatoskop können tiefe Schichten der Haut stark vergrößert und analysiert werden. Die Daten werden vom Computer ausgewertet und als gefährlich oder unbedenklich eingestuft. Die „Trefferquote“ des Computer soll dabei genauso gut sein, wie die eines sehr erfahrener Hautkrebsexperten.

