Erhöhte Sterblichkeitsrate durch Supplemente?

Eine US-amerikanische Studie zu dem Thema Nahrungsergänzungsmittel brachte ein unerwartetes Ergebnis hervor. Die Studie, die fast 40.000 Teilnehmerinnen umfasste, führte zu dem Ergebnis, dass die Einnahme vieler Nahrungsergänzungsmittel allein oder in Kombination schneller zum Tod führte als der Verzicht darauf. Dazu zählen unter anderem Eisen, Magnesium, Zink, Kupfer, Folsäure, Multivitamine und Vitamin B6. Lediglich Kalzium ließ das Sterberisiko sinken. Bei der Auswertung der Daten wurden eventuelle Störgrößen wie Alter, Wohnort, Diabetes mellitus, Hypertonie, Body Mass Index, Hormontherapien, Sport und Nikotinabusus rechnerisch entfernt. Vitamine und Mineralstoffe zur Nahrungsergänzung sind weit verbreitet und erfreuen sich einem zunehmenden Trend. Die Autoren der Studie raten jedoch zur Vorsicht. Lediglich bei einem nachgewiesenen und symptomatischen Mangel sind solche Supplemente angezeigt.


 

Quelle: springermedizin.de

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