Mundkrebs durch HPV
Die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC mahnt zur Vorsicht. Durch Küssen können sogenannte Humane Papillomviren (HPV) übertragen werden, die zu Mund- oder Rachenkrebs führen können. Bisher war bekannt, dass diese Viren für Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Ursache für steigende Zahlen von Krebserkrankungen im Mund- und Rachenbereich könnten veränderte Sexualpraktiken sein. Oralsex ist heutzutage wesentlich verbreiteter als früher, außerdem haben Menschen inzwischen deutlich früher und mit deutlich mehr Partnern Sex als in der Vergangenheit. Falls sich zeigen sollte, dass die bisherige Impfung gegen HPV, die im Moment nur für Mädchen empfohlen wird, auch Mund- und Rachenkrebserkrankungen verhindern kann, könnte es auch zu einer Impfempfehlung für Jungen kommen. Weitere Risikofaktoren für Mund- und Rachenkrebs sind übrigens Rauchen und Alkohol.
Quelle: netdoktor.de

