Misshandlung geht mit Hirnveränderung einher
Wissenschaftler der Universität Münster haben entdeckt, dass man an Menschen, die als Kind misshandelt wurden, auch noch viele Jahre später hirnorganische Veränderungen nachweisen kann. Zum einen steigert die Misshandlung in der Vergangenheit die Tätigkeit des Angstzentrums, der Amygdala. Zum anderen sind bestimmte Hirnbereiche wie der Hippocampus und der Frontallappen verkleinert. Ähnliche Hirnveränderungen beobachtet man übrigens bei Patienten, die an Depressionen oder Angststörungen leiden.
Quelle: aerztezeitung.de

